In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg begannen Architekten und Ingenieure damit, sich intensiver mit den Möglichkeiten der Wärmedämmung auseinanderzusetzen. Die zunehmende Verfügbarkeit synthetischer Dämmstoffe ermöglichte es, Häuser besser gegen Wärmeverluste zu schützen. Dies senkte nicht nur den Energieverbrauch, sondern steigerte auch den Wohnkomfort spürbar. Die Bemühungen um effektive Dämmmaßnahmen führten dazu, dass bereits in den 1970er Jahren erste Energiesparhäuser gebaut wurden. Neben finanziellen Überlegungen spielte spätestens in der Energiekrise auch die Versorgungssicherheit eine tragende Rolle. Heute gilt die Wärmedämmung als grundlegender Bestandteil jedes grünen Baukonzepts.